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Haben Sie den guten Draht zu Ihrem Kind verloren?

„Pubertät ist, wenn Eltern anfangen, schwierig zu werden.“

Sicher haben Sie den Spruch schon mal gehört. Und möglicherweise fühlen Sie sich gerade gestresst, weil Ihr Kind sich verändert hat und einfach nicht mehr auf Sie hört. Die schlechte Nachricht ist, wie Sie sicher schon ahnen: Das ist eine völlig normale Phase. Und: Da müssen Sie durch.

Was kann Ihnen in dieser Situation helfen? Gute Nerven und jeweils eine große Portion Geduld und Gelassenheit! Aber wie erreicht man das?

Das Gute sehen

In jedem Negativen gibt es auch etwas Positives. Freuen Sie sich, dass Sie sich jetzt nicht mehr ständig um Ihren Sprössling kümmern müssen. Genießen Sie die freie Zeit, die Ihnen dadurch entsteht. Tun Sie sich selbst etwas Gutes! Was haben Sie schon lange vermisst? Was macht Ihnen Freude und bringt Ihnen Ausgleich und Entspannung? Nehmen Sie alte liebgewordene Gewohnheiten wieder auf oder finden Sie neue!

Ich-Botschaften verbessern die Kommunikation

Und was Sie vielleicht noch nicht wussten: Es gibt einfache Kommunikationstechniken, mit denen Sie Ihr Verhältnis wieder verbessern können. Z. B. die Ich-Botschaften. Das sind nicht einfach Sätze, die mit „Ich“ beginnen und dann eine Bewertung, einen Vorwurf oder einen Befehl enthalten. (Ich finde…, Ich will…, Ich habe dir schon 100mal gesagt…)

Es sind vielmehr Sätze, die Ihre ganz eigenen Gefühle ausdrücken. Die Ihre Bedürfnisse offenbaren und erklären. Die Verständnis für Ihr Gegenüber zeigen.  Und die einen Wunsch oder eine Bitte enthalten, die der andere erfüllen kann oder auch nicht.

Beispiele:

  • Ich werde ärgerlich, wenn ich sehe, dass du mit schmutzigen Schuhen hereinkommst, obwohl ich gerade den Boden gewischt habe.
  • Ich verstehe, dass du frei und unabhängig sein möchtest, aber ich wünsche mir, dass du mir sagst, wo du hingehst und wann du nach Hause kommst, damit ich mir keine Sorgen machen muss.
  • Ich hatte heute einen harten Tag und ich würde mich freuen, wenn du den Tisch abräumst.

Probieren Sie es aus – Sie werden sich wundern!
Das funktioniert übrigens nicht nur bei Jugendlichen. Auch bei Kindern, dem Partner, Kollegen…..

 

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