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Wie man seine Mathe-Note aufbessert…

Mathe ist das Problem-Fach Nr. 1. Viele Schüler schaffen es einfach nicht, von der schlechten Note herunterkommen. Ist es anfangs noch eine 4, verschlechtert sich die Note ohne Eingreifen schnell in den nächsten Schuljahren und wird zum ständigen Stressfaktor. Wenn man rechtzeitig mit Nachhilfe anfängt und diese auch wirkt, kann man das Ruder noch herumreißen. Leider beginnt diese oft erst spät. Wenn trotz Nachhilfe keine Besserung eintritt, ist mein LernCoaching eine gute Wahl.

Einer meiner Coachees, ein 14jähriger Gymnasiast, der regelmäßig die Mathe-Arbeiten versiebte, meinte, im Unterricht könne er alles, nur in der Klassenarbeit nicht, da wüsste er oft gar nicht, was er machen sollte. Diese Aussage habe ich schon sehr oft gehört, meistens ist das jedoch ein subjektives Gefühl, das sich objektiv nicht bestätigen lässt. Meiner Erfahrung nach reicht in diesen Fällen das Stoffverständnis nicht aus, um das Gelernte in der Arbeit auf neue Zusammenhänge zu übertragen. Je höher die Schulform, umso mehr wird jedoch genau dies erwartet.

Das Problem eingrenzen und das Bewusstsein öffnen

Meine Spezialität ist sozusagen, die Stellschrauben zu finden, an denen gedreht werden muss, und ein wenig Öl nachzugießen, damit das Getriebe wieder läuft. Wir fanden zusammen heraus, dass in seiner Klasse die Schüler im Unterricht die Aufgaben, leider auch die Hausaufgaben, meist in Gruppen zusammen lösen durften. Dabei gab es immer einen, der die Lösungen schnell auf dem Papier stehen hatte, während die anderen sich zwar ein wenig daran versuchten, letztendlich aber der Einfachheit halber nur von ihm abschrieben. Selbst in einem Nachhilfe-Institut, in dem der Junge seit einiger Zeit in einer Gruppe zusätzlich unterrichtet wurde, lief es genauso ab, wie er widerstrebend zugab. Das ist einer der Gründe, warum ich nur mit einzelnen Schülern arbeite. So merke ich ganz genau, was dieser weiß bzw. verstanden hat und worin er noch unsicher ist. Jeder hat seine individuellen Schwierigkeiten, deshalb kann in einer Gruppe nie ein vergleichbarer Erfolg erzielt werden, wie im Einzel-Coaching.

Erschwerend kam der Umstand hinzu, dass seine Schule, wie viele andere auch, die gut gemeinte Empfehlung gab, die schweren Schulbücher doch in der Schule zu lassen. So kam er oft erst einen Tag vor der Klassenarbeit dazu, mal zu Hause in das Mathe-Buch zu schauen, wusste aber dann gar nicht recht, was und wie er lernen sollte. Ich rate dazu, die Bücher lieber mit nach Hause zu nehmen und auch im Zeitalter der Ganztagsschule, wo die Hausaufgaben weitgehend in der Schule erledigt werden sollen, nochmal einen Blick hineinzuwerfen. Lernen geschieht vor allem durch Wiederholung, je öfter, desto besser.

Wichtige Lernstrategien

Um den Stoff in Mathe tiefgehend zu verstehen, ist es unumgänglich, die Lösungswege an unterschiedlichen Beispielaufgaben komplett nachzuvollziehen, um sich dann an neuen Aufgaben die Lösung selbst zu erarbeiten – und zwar ohne Hilfe. Selbst Nachhilfe-Lehrern ist manchmal nicht bewusst, dass sie zuviel Hilfestellung geben, manchmal schon den nächsten Schritt verraten. So hat der Schüler subjektiv den Eindruck, selbständig auf die Lösung gekommen zu sein, was leider nicht der Realität entspricht.

Eine Voraussetzung ist dabei die genaue Kenntnis der notwendigen Formeln und das Wissen, wann diese wie eingesetzt werden. Ich empfehle, diese auswendig zu lernen, selbst wenn die Formelsammlung benutzt werden darf. Man kann sich unschwer vorstellen, dass es eine Menge Zeit spart, wenn die passende Formel direkt präsent ist. Diese Zeit kann man besser zum Visualisieren der Aufgaben nutzen. Eine bildliche Vorstellung der Gegebenheiten bringt oft Klarheit. Doch auch gerade das wird von Schülern aus Unwissenheit oft vernachlässigt. Das Geheimnis ist, schon beim Lesen innere Bilder oder kleine Filme erscheinen zu lassen. Wem das zu abstrakt ist, kann es gerne bei mir üben.

Besseres Verständnis durch Wiederholung

Mathe ist ein Fach, in dem der Stoff sukzessive aufeinander aufbaut, d. h. das in vorherigen Schuljahren gelernte Wissen wird vorausgesetzt. Der zeitlich knapp bemessene Lehrplan lässt stetige Wiederholung, die eigentlich nötig wäre, nicht zu. Deshalb ist es so wichtig, auch vergessenes oder zumindest nicht mehr 100%ig vorhandenes Wissen selbständig aufzufrischen. Das Internet ist dafür eine sehr empfehlenswerte Ressource, deren größter Vorteil im schnellen Zugriff besteht.

Was LernCoaching bringt

Wichtig ist: Sobald Schüler merken, dass sie nicht mehr alles verstehen, sollten sie sich unbedingt Hilfe suchen, bevor die Lücken zu groß werden. Bei meinem Mathe-Coachee war tlw. das Verständnis schon so gering, dass er bereits gewissermaßen aufgegeben und abgeschaltet hatte. Eltern und Lehrer meinen oft, das Kind sei irgendwie bockig, dabei ist es eher Resignation und Verzweiflung, und sogar Scham. Ich gab ihm wieder Zugang zu seinen Ressourcen, baute sein angeknackstes Selbstbewusstsein wieder auf, musste ihn manchmal auch etwas zwingen, sich eingehender mit der Materie zu beschäftigen. Er merkte schnell, dass die Aufgaben durchaus lösbar waren, wenn man sich richtig hineindachte. Auch das Lernen und Anwenden der Formeln, die er vorher komplett ignoriert hatte, vereinfachte vieles.

So wurde eine positive Spirale in Gang gesetzt: Nach wenigen LernCoaching-Sitzungen hatte er sogar ein wenig Spaß an Mathe und entwickelte einen gewissen Ehrgeiz. Obwohl mir selbst der Stoff der 8. Klasse nicht mehr so im Gedächtnis geblieben war – schließlich bin ich keine Mathe-Lehrerin -, konnten wir ihn zusammen so aufarbeiten, dass er in der nächsten Arbeit eine 3+ schrieb. Damit fiel ihm natürlich ein enormer Stein von der Seele.

Nachdem ich dem Schüler sozusagen „auf die Sprünge“ geholfen hatte, konnte er mit einem spezialisierten Mathe-Nachhilfelehrer weitermachen, der ihm half, die entstandenen Lücken zu füllen, sodass er den Anschluss an den aktuellen Stoff bald wieder fand.

Rechtzeitig eingreifen!

Einige Schüler wurden erst kurz vor der letzten Klassenarbeit vor Jahresende zu mir gebracht, von der die Entscheidung über die Versetzung abhing, weil mehrere Fächer betroffen waren. In allen diesen Fällen schaffte ich es in wenigen Sitzungen, dass in der Arbeit zumindest die Note 3 herauskam und die Versetzung gerettet war. Das ist jedoch nicht der Sinn der Sache und wenn das Kind nicht weitermacht oder nicht lernt, weil es sich z. B. selbst überschätzt und denkt: „Das wird schon, es reicht aus, was ich kann“, wird es sich höchstwahrscheinlich im darauf folgenden Schuljahr in derselben Situation wiederfinden und ggf. dann wiederholen müssen. Deshalb lassen Sie es nicht so weit kommen!

Wer aufmerksam liest, findet in diesem Text einige wichtige Strategien und Erkenntnisse aus meiner Erfahrung, deren Einsatz schon ein ganzes Stück weiterbringen kann. In meinem LernCoaching greife ich zusätzlich auf eine Fülle von mentalen, visuellen und lernstrategischen Methoden zurück, um meinen Coachees zu mehr Freude am Lernen und mehr Erfolg in der Schule zu verhelfen. Manche Schüler, wie auch der Mathe-Coachee, lehnen meine außergewöhnlichen Techniken, wie z. B. Wingwave-Coaching, ab. Das ist sehr schade, weil diese aufgebaute Blockaden sofort abbauen und sie noch schneller ans Ziel bringen können. Ohne dauert es eben einfach ein bisschen länger. Doch finde ich für jeden Schüler die richtigen Methoden, um ihn wieder auf einen guten Weg zu bringen.

Vielleicht kommt Ihnen das eine oder andere bekannt vor und Sie können sich vorstellen, dass Ihr Kind oder auch Sie selbst von einem LernCoaching profitieren könnten. Dann rufen Sie mich einfach unverbindlich an. Ich sage Ihnen ehrlich, was ich für Sie tun kann. Oft reichen 1 – 3 Sitzungen aus, um schon einen deutlichen Fortschritt zu bemerken. Drei Sitzungen zu 60 min bekommen Sie schon zum günstigen Preis von 180 €. Probieren Sie es aus!

Herzlichst,
Ihre Henriette Kern-Schuh